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Jörg Sauer
Institutsleitung - Sprecher
Prof. Dr.-Ing. Jörg Sauer


Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Tel.: +49 721 608-22401
Fax: +49 721 608-22244
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Felix Studt
Institutsleitung
Prof. Dr. Felix Studt

Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

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Das Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT)


Das 2011 gegründete Institut für Katalyseforschung und –technologie des KIT bildet die Brücke von der grundlagenorientierten und angewandten Forschung bis zur Umsetzung in neue Technologien und Produkte für die Gebiete Katalyse und Prozesstechnologie katalytischer Prozesse. Schwerpunkte der Arbeiten sind die nachhaltige Nutzung alternativer Rohstoffe und deren Umwandlung in Energieträger und Wertstoffe und die damit einhergehende Entwicklung neuer katalytischer Systeme, basierend auf dem Verständnis der Vorgänge auf molekularer Ebene.

 
 

Events

04.06.201814:00 Uhr Vortrag (B727 Kolloquiumsraum):
Yujie Fan, IKFT (Doktorandin)
The fate of nitrogen during hydrothermal liquefaction of sewage sludge
28.05.201814:00 Uhr Vortrag (B727 Kolloquiumsraum):
Elisabeth Dietze, IKFT (Doktorandin)
Combined Simulation of Sintering through Particle Migration and Ripening

News

Direkte Wasserstofferzeugung aus biogenen Stoffen
Am KIT wird ein Prozess entwickelt, um reinsten Wasserstoff aus biogenen Stoffen herzustellen. Die erste Stufe des Prozesses ist die Vergasung der organischen Materie unter den Bedingungen des überkritischen Wasser (280 bar, 620 °C). Die Pilotanlage VERENA des IKFT ist dafür im Rahmen der „Energiespeicher- und Wasserstoff-Initiative EWI“ der HGF aufgerüstet, sodass mit Hilfe einer effektiven CO2 Abtrennung bereits nach der Vergasung ein sehr wasserstoffreiches Produktgas entsteht (bis zu 97 vol%). Das Produktgas wurde direkt in Hochdruck-Flaschen abgefüllt. Das Produktgas vor der CO2 Abtrennung eignet sich gut zur Erzeugung von Alkoholen und Säuren über den Weg der Synthesegas-Fermentation oder der Synthese mit Edelmetall-Katalysatoren. Das Produktgas nach der Abtrennung von CO2 und anderen sauren Verunreinigungen wird zukünftig unter Einsatz eines Trennmoduls, basierend auf einer Pd-Membrane (entwickelt und hergestellt am IMVT), zur reinstem Wasserstoff verarbeitet.
Oxymethylendimethylether (OME) sind durch ihre rußfreie Verbrennung vielversprechende Kandidaten für eine saubere und nachhaltige verbrennungsmotorische Mobilität. Die Forschung zur Herstellung von OME aus nachwachsenden Ressourcen am IKFT wird durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördert. Den Forschern gelang jüngst die erfolgreiche Synthese von OME aus Dimethylether. Hierdurch wurde ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen OME-Produktion demonstriert.
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