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Ausstattung / Expertise

Für die Syntheseverfahren stehen entsprechende Versuchsstände im Labormaßstab zur Verfügung, ja nach Art der Prozessführung mit kontinuierlicher oder mit Batch-weiser Betriebsweise. Die Methoden zur Katalysatorherstellung umfassen die Herstellung homogener und immobilisierter molekularer Katalysatoren sowie heterogener Katalysatoren als Pulver oder Formkörper.

Charakterisierungsmethoden, wie die Bestimmung der katalytisch aktiven Festkörpersäurezentren durch NH3-Puls-Chemisorptionsmessungen, Pyridin-FT-IR, Bestimmung der Oberflächen durch Physisorptionsmessungen, Kristallinitätsmessungen mittels REM-EDX, XRD, strukturgebenden Eigenschaften (XRD) bis hin zur Ermittlung von Partikelgrößenverteilungen von Katalysatoren werden in der Gruppe betreut und kontinuierlich weiterentwickelt. Für mechanistische Untersuchungen werden on- und offline-Analyseverfahren (GC, IR) eingesetzt, deren Resultate u. a. in die Bildung reaktionskinetischer Modelle einfließen. Kernresonanz­spektroskopische Analysen werden mittels zweier Spektrometer sowohl an flüssigen als auch an festen Proben durchgeführt, sowie für die Bearbeitung reaktionskinetischer Fragestellungen eingesetzt. Dynamische Phänomene und Reaktionskinetiken werden darüber hinaus mittels in-situ-Hochdruck-IR-Spektroskopie untersucht.

Für die zeitsparende Optimierung von Prozessparametern bzw. für das Studium wechselseitiger Parametereinflüsse ist ein 6-fach-Reaktorsystem vorhanden, dass die Untersuchung reaktiver Umsetzungen im Batch bis zu Temperaturen von 350°C und Drücken von 350 bar hin gestattet.

Die Arbeitsgruppe stellt den mess- und reaktionstechnischen Service für die Gruppen des IKFT und auf Anfrage auch anderen externen Gruppen zur Verfügung.