Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT)

Das 2011 gegründete Institut für Katalyseforschung und –technologie des KIT bildet die Brücke von der grundlagenorientierten und angewandten Forschung bis zur Umsetzung in neue Technologien und Produkte für die Gebiete Katalyse und Prozesstechnologie katalytischer Prozesse. Schwerpunkte der Arbeiten sind die nachhaltige Nutzung alternativer Rohstoffe und deren Umwandlung in Energieträger und Wertstoffe und die damit einhergehende Entwicklung neuer katalytischer Systeme, basierend auf dem Verständnis der Vorgänge auf molekularer Ebene.

News

Silke Behrens ernannt zur KIT-Professorin
Silke Behrens ernannt zur KIT-Professorin

Der Präsident des KITs, Prof. Holger Hanselka, verlieh Frau Dr. Silke Behrens (IKFT) die Bezeichnung „Professorin“ als Würdigung für besondere Leistungen in Forschung und Lehre. Frau Behrens forscht am Institut für Katalyseforschung und –technologie an Modellsystemen und nanoskaligen Funktionsmaterialien in der Katalyse. Seit März ist Frau Behrens nun als Professorin in der Lehre am Institut für Anorganische Chemie in der Fakultät für Chemie und Biowissenschaften tätig.
Frau Behrens ist außerdem Mitglied des Council for Research and Promotion of Young Scientists (CRYS) am KIT und des Beirats der ProcessNet-Fachgruppe Nano- und Mesoskopische Systeme der DECHEMA.

TrackAct
SFB “TrackAct" wird gefördert

Die DFG fördert den neuen Sonderforschungsbereich „TrackAct (Tracking the Active Site in Heterogeneous Catalysis for Emission Control)“ zum Verständnis katalytischer Prozesse (Pressemitteilung). Die Vision des Sonderforschungsbereichs „TrackAct“ ist es, Edelmetall-Katalysatoren atompräzise zu designen und ihre Struktur bzw. das aktive Zentrum im Reaktor detailgenau zu verfolgen und zu steuern, auch in technisch angewandten Systemen. Katalysatoren sollen aktiver und langlebiger werden. Zu den Zielen des SFB gehört es, alle Strukturen und Längenskalen auch mit theoretischen Modellen und Simulationen abzubilden (TrackAct). Neben dem Sprecher des SFB, Jan-Dierk Grunwaldt, sind am IKFT Felix Studt, Silke Behrens, Olaf Deutschmann und Philipp Plessow am Sonderforschungsbereich als principal investigators beteiligt.

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Synergien in bimetallischen Katalysatoren durch Kern-Schale-Design

Fortschritte in der Materialwissenschaft ermöglichen die Synthese von bimetallischen Nanopartikeln mit genau definierten atomaren Anordnungen, wie einatomige Legierungen, intermetallische Strukturen und Kern-Schale-Materialien. Forscher am IKFT haben quantenchemische Berechnungen genutzt, um das katalytische Verhalten von Pd-Au-Kern-Schale-Nanostäbchen zu verstehen. Diese wurden von Mitarbeitern der Universität Utrecht synthetisiert und getestet. Mithilfe von Kolloidmethoden wurden gut definierte und präzise abstimmbare mesoporöses Siliziumdioxid-beschichtete Au-Kern-Pd-Schalen-Nanostäbchen hergestellt, die anschließend für die selektive Hydrierung von Butadien untersucht wurden. Mit Hilfe von Dichtefunktionaltheorieberechnungen untersuchten die Forscher am IKFT den Einfluss der Oberflächenfacetten, der Pd-Schalendicke und der Gitterdehnung auf die Adsorptionsenergien der Reaktanten (Butadien, Propen, Buten und Wasserstoff), die wiederum die Aktivität und Selektivität bestimmen sollen. [J. E. S. van der Hoeven, J. Jelic, L. A. Olthof, G. Totarella, R. J. A. van Dijk-Moes, J-M.  Krafft, C. Louis, F. Studt, A. van Blaaderen and P. E. de Jongh, Unlocking synergy in bimetallic catalysts by core–shell design, NATURE MATERIALS, 2021, in press]

 

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Events

seminar
IKFT Seminar: Montag, 17.05.2021, um 13.00 Uhr

In-situ and Operando XAS studies on ZnO and PdO-promoted Model Methanol Cu/MgO Catalyst

Lakshmi Amitabh Pandit, PhD student