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Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Kontakt / Sekretariat

Tel.: +49 721 608-22401
Fax: +49 721 608-22244
office@ikft kit edu

Institutsleitung - Sprecher
Jörg Sauer

Prof. Dr-Ing. Jörg Sauer

Tel.: +49 721 608-22401

Institutsleitung
Felix Studt

Prof. Dr. Felix Studt

Tel.: +49 721 608-28663

Das Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT)


Das 2011 gegründete Institut für Katalyseforschung und –technologie des KIT bildet die Brücke von der grundlagenorientierten und angewandten Forschung bis zur Umsetzung in neue Technologien und Produkte für die Gebiete Katalyse und Prozesstechnologie katalytischer Prozesse. Schwerpunkte der Arbeiten sind die nachhaltige Nutzung alternativer Rohstoffe und deren Umwandlung in Energieträger und Wertstoffe und die damit einhergehende Entwicklung neuer katalytischer Systeme, basierend auf dem Verständnis der Vorgänge auf molekularer Ebene.

 
 

Events

22.07.20192 pm Uhr Vortrag (B727 seminar room):
Dr. Thomas Jordan, KIT, IKET
„Sicherheitsaspekte von Wasserstoff – Von nuklearer Sicherheit zur Kopplung und Dekarbonisierung von Energiesektoren“

News

Das Projekt NAMOSYN – Nachhaltige Mobilität durch synthetische Kraftstoffe – ist gestartet.

Im Rahmen des vom BMBF mit einem Volumen von etwa 20 Millionen Euro geförderten und von DECHEMA koordinierten Projekts werden synthetische Kraftstoffe für Otto- und Dieselmotoren entwickelt. Die Arbeiten werden von einem interdisziplinären Konsortium aus 37 Partnern getragen und erstrecken sich von der chemischen Synthese bis hin zur motorischen Verbrennung, so dass die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet und bewertet werden kann. Die wichtigsten Ziele sind eine klimaneutrale und nachhaltige Strategie für flüssige Kraftstoffe und die vollständige Eliminierung schädlicher Emissionen.
Im Forschungscluster 1B des NAMOSYN-Projekts, der von IKFT koordiniert wird, werden alternative Dieselkraftstoffe, sog. Oxymethylenether (OME), untersucht. Diese können aus erneuerbaren Quellen/Energien gewonnen werden und zeichnen sich, im Vergleich zu konventionellen Dieselkraftstoffen, durch eine saubere Verbrennung mit drastisch reduzierten Ruß- und NOx-Emissionen aus. Das Hauptziel von Cluster 1B ist ein effizientes Herstellverfahren für OME, das möglichst einfach in den industriellen Maßstab überführt werden kann.
Weitere Informationen finden sich unter www.namosyn.de
Während seines Besuchs am KIT am 04.07. ließ sich der parlamentarische Staatsekretär im Bundesministeriums für Bildung und Forschung über die aktuellen Entwicklungen des bioliq-Projekts und den damit verbundenen Arbeiten mit Partnern aus Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung nachhaltiger Kraftstoffe informieren.
Die Initiierung des methanol-to-olefins (MTO) Prozesses wurde mit einem Multiskalen Simulationsansatz untersucht. Hierzu wurde über 100 mit ab-initio (MP2:DFT) Methoden berechnete Ratenkonstanten für H-SSZ-13 in einem batch-Reaktor Modell verwendet. Die Simulationen zeigen, dass der untersuchte Initiierungsmechanismus über die direkte Bildung von C-C Bindungen aus Methanol tatsächlich in der Lage ist, den hydrocarbon pool (HCP) zu initiieren, trotz zum Teil sehr hoher Barrieren von über 200 kJ/mol. Dies zeigt, dass die explizite Modellierung der Initiierungskinetik unter Berücksichtigung der daran gekoppelten Autokatalyse notwendig ist, um die Initiierung mit theoretischen Methoden zu untersuchen. [Plessow, P. N.; Smith A.; Tischer, S.; Studt, F. J. Am. Chem. Soc., Article ASAP]
KIT koordiniert deutschlandweites DFG-Schwerpunktprogramm – Erforschung von katalytischen Systemen unter schwankenden Betriebsbedingungen bei Nutzung von Wind- und Sonnenenergie. 2050 sollen 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, elektrische Energie in chemischen Energieträgern zu speichern. Im Schwerpunktprogramm „Katalysatoren und Reaktoren unter dynamischen Betriebsbedingungen für die Energiespeicherung und -wandlung“ (SPP 2080, DynaKat) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersuchen zwölf große Forschungskonsortien, wie sich katalytische Reaktionssysteme unter solchen Bedingungen verhalten. Der Inhaber des Lehrstuhls für Chemische Technik und Katalyse, Prof. Dr. Jan-Dierk Grunwaldt (IKFT/ITCP, KIT), koordiniert das Schwerpunktprogramm. (PI 30/2019)