Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT)

Das 2011 gegründete Institut für Katalyseforschung und –technologie des KIT bildet die Brücke von der grundlagenorientierten und angewandten Forschung bis zur Umsetzung in neue Technologien und Produkte für die Gebiete Katalyse und Prozesstechnologie katalytischer Prozesse. Schwerpunkte der Arbeiten sind die nachhaltige Nutzung alternativer Rohstoffe und deren Umwandlung in Energieträger und Wertstoffe und die damit einhergehende Entwicklung neuer katalytischer Systeme, basierend auf dem Verständnis der Vorgänge auf molekularer Ebene. Das Institut wird durch die programmorientierte Forschung der Helmholtz-Gemeinschaft grundfinanziert, größtenteils im Forschungsbereich Energie im Programm Materialien und Technologien für die Energiewende.

News

European Young Chemists‘ Award
European Young Chemists‘ Award

Unser Doktorand Sebastian Weber hat die Goldmedaille des European Young Chemists’ Award auf dem Promovierendenlevel während des EuChemS Chemistry Congress in Lissabon gewonnen. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Società Chimica Italiana (SCI) und der European Chemical Society (EuChemS) vergeben. Er dient der Auszeichnung und Hervorhebung von exzellenter Forschung durch einen jungen Wissenschaftler in der Chemie.

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Katalysatoren am Synchrotron
Forschende des KIT schauen Katalysatoren am Synchrotron bei der Arbeit zu

Katalysatoren der nächsten Generation spielen eine Schlüsselrolle für den Einsatz nachhaltiger Treibstoffe in der Luftfahrt. Solche Katalysatoren zu verbessern, ist das Ziel des deutsch-südafrikanischen Konsortiums CARE-O-SENE, an dem das KIT beteiligt ist. Im Mai 2022 hat Bundeskanzler Olaf Scholz in Johannesburg den Projektstart angekündigt. Das internationale Katalyseunternehmen Sasol und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) koordinieren das Vorhaben, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt wird.  Das Ziel ist, die wirtschaftliche Produktion von grünem Kerosin auf Basis der Fischer-Tropsch-Technologie zu beschleunigen. Insgesamt sind sechs Einrichtungen aus Deutschland und Südafrika an CARE-O-SENE beteiligt. Neben Sasol, HZB und dem KIT sind das die Universität Kapstadt, mit der das KIT eng zusammenarbeitet, die Ineratec GmbH, eine Ausgründung aus dem KIT, und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme. Die Forschenden aus KIT werden an der Synchrotronstrahlungsquelle am KIT sowie an weiteren Röntgenstrahlungsquellen die Strukturänderung von Katalysatoren untersuchen, dabei unterstützen theoretische Modellierungen sowie Nachhaltigkeitsberechnungen.

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DAAD STIBET
George Parku erhält den DAAD STIBET Preis für besonderes Engagement

Der prestigeträchtige DAAD STIBET Preis für besonderes Engagement internationaler Doktorandinnen und Doktoranden des KIT geht dieses Jahr an George K. Parku, der am IKFT in der Gruppe von Prof Dahmen zum Thema ‚Optimization of low temperature, aqueous pyrolysis condensates for downstream microbial conversion‘ promoviert. Neben besonderen akademischen Leistungen wird hiermit insbesondere ein herausragendes Engagement im internationalen Kontext am KIT gewürdigt. Die Auswahl erfolgte durch die Vizepräsidenten Prof Hirth und Prof Kraft; die feierliche Verleihung fand im Rahmen der International Days des KIT am 22. Juni 2022 statt.

Events

IKFT Seminar: Montag, 10. 10. 2022, um 14.00 Uhr

Thema: Catalyst materials for the energy transition - Studying catalyst degradation, molten metals and chemical hydrogen storage

Prof. Moritz Wolf  (IKFT)

seminar
IKFT Seminar: Montag, 10. 10. 2022, um 14.00 Uhr