Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT)
Das 2011 gegründete Institut für Katalyseforschung und –technologie des KIT bildet die Brücke von der grundlagenorientierten und angewandten Forschung bis zur Umsetzung in neue Technologien und Produkte für die Gebiete Katalyse und Prozesstechnologie katalytischer Prozesse. Schwerpunkte der Arbeiten sind die nachhaltige Nutzung alternativer Rohstoffe und deren Umwandlung in Energieträger und Wertstoffe und die damit einhergehende Entwicklung neuer katalytischer Systeme, basierend auf dem Verständnis der Vorgänge auf molekularer Ebene. Das Institut wird durch die programmorientierte Forschung der Helmholtz-Gemeinschaft grundfinanziert, größtenteils im Forschungsbereich Energie im Programm Materialien und Technologien für die Energiewende.

Im Auftrag von BMW hat das KIT eine viel beachteten Studie zum Potenzial CO2-neutraler Kraftstoffe auf der Basis von Biomasse erstellt. Die Studie zeigt, dass nachhaltige Biokraftstoffe ein tragfähiger Bestandteil für den Straßenverkehr in der EU darstellen.
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Die 5. Edition der Syngas Convention fand vom 22. bis 25. März in Kapstadt, Südafrika, statt. Das Care-O-Sene-Projekt , eine Kooperation zwischen Partnern in Südafrika und Deutschland zur Entwicklung nachhaltiger Flugkraftstoffe, war auf der Konferenz mit Vorträgen aus Wissenschaft und Industrie stark vertreten.
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Power‑to‑Liquid‑(PtL‑)Technologien sind von zentraler Bedeutung für die Skalierung nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) und zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Einsatzstoffen. In unserer jüngsten Studie vergleichen wir zwei kommerziell relevante Fischer‑Tropsch‑Katalysatoren — 20 Gew.-% Co auf Al₂O₃‑ bzw. TiO₂–SiO₂‑Trägermaterialien — unter industriellen Reaktionsbedingungen.
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Es wurden genaue Molekulardynamik-Simulationen (MD) durchgeführt, um die Bildung von Formaldehyd in H-SSZ-13 zu untersuchen. Unter Verwendung eines kürzlich entwickelten Ansatzes wurden freie Aktivierungsenergien berechnet, in Verbindung mit genauen elektronischen Energien unter Einsatz von RPA-Berechnungen. Dies ermöglicht es, den Einfluss von Formaldehyd auf die Initiierung des MTO-Prozesses zu beurteilen.
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Wir gratulieren Wen Yanjun zu seiner am 17. März erfolgreich bestandenen Doktorprüfung an der KIT-Fakultät für Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik.
In der Arbeitsgruppe von Klaus Raffelt hat er zum Thema „Optimization and exploration of catalysts for hydrodeoxygenation upgrading of bio-oil through experiments and DFT calculations“ promoviert.
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Der 23. Internationale Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft 2026“ fand im Januar mit über 620 Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Fachverbänden in Berlin statt.
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