Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT)
Das 2011 gegründete Institut für Katalyseforschung und –technologie des KIT bildet die Brücke von der grundlagenorientierten und angewandten Forschung bis zur Umsetzung in neue Technologien und Produkte für die Gebiete Katalyse und Prozesstechnologie katalytischer Prozesse. Schwerpunkte der Arbeiten sind die nachhaltige Nutzung alternativer Rohstoffe und deren Umwandlung in Energieträger und Wertstoffe und die damit einhergehende Entwicklung neuer katalytischer Systeme, basierend auf dem Verständnis der Vorgänge auf molekularer Ebene. Das Institut wird durch die programmorientierte Forschung der Helmholtz-Gemeinschaft grundfinanziert, größtenteils im Forschungsbereich Energie im Programm Materialien und Technologien für die Energiewende.
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Am 21. November fand die Nacht der Wissenschaft am KIT statt und das IKFT steuerte zum bunten Programm bei.
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Das DGMK Event “Hydrogen and Syngas - Platform for a sustainable future” wurde gemeinschaftlich durch die DGMK Fachbereiche "Petrochemie" und "Konversion von Kohlenstoffträgern" sowie der Abteilung Industrial Chemistry der Società Chimica Italiana (SCI) und der ÖGEW Österreichische Gesellschaft für Energiewissenschaften organisiert.
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Das NFDI4Cat 2.0 Kick-off Meeting fand am 22. Und 23. Oktober 2025 im DECHEMA Haus in Frankfurt (Main) statt. In dieser zweiten Förderperiode trägt TT-Prof. Dr. Moritz Wolf zur Etablierung der entwickelten Tools bei und stellte in Frankfurt seine Daten-getriebenen Forschungsthemen vor. Zusammen mit den im Projekt etablierten Prof. Dr. Olaf Deutschmann und Dr. Sofia Angeli wird das IKFT die Zukunft der Katalyse-bezogenen Daten und Forschung prägen.

Eine große Gruppe von Forschenden des KIT nahm am 16. Europäischen Kongress für Katalyse (EuropaCat 2025) in Trondheim, Norwegen (31.08. bis 05.09.2025) teil. Professorinnen und Professoren, Postdoktorierende und Doktorierende des IKFT, sowie dem ITCP und ITC, trugen mit Postern, Vorträgen und einem Plenarvortrag zur Präsentation der Katalyseforschung am KIT bei.
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Liana Savintseva gewann den ETOS Research Award. Herzlichen Glückwunsch!

Die Suspensionsalterung ist bei der Synthese von Cu/Zn-basierten Methanolkatalysatoren von entscheidender Bedeutung, da dieser Prozess chemischer Umwandlungen die Kristallisation verschiedener Phasen beinhaltet. Die Entwicklung dieser Phasen innerhalb des Niederschlags führt entlang des sogenannten transienten Kipppunktes zur Zielphase Zinkmalachit. Weitere Informationen finden Sie im Forschungsartikel von Lucas Warmuth und KollegInnen (DOI: 10.1002/cplu.202500284).
Veranstaltungskalender
Process intensification approaches to upgrade C1 building blocks to liquid fuels and chemicals
Abstract:
The conversion of bioderived C1 intermediates, such as CO, CO2 and methanol, remains an active area of research due to the variety of fuels and chemicals that can be accessed through controlled catalytic transformations. A major interest at NREL is liquid biofuels production from lignocellulosic biomass, but many of these approaches are hindered by high conversion costs in the generation of high-quality fuels, driving research towards the development of new pathways with lower severity conditions, higher yields, and higher-quality products. This presentation will first feature a market-responsive biorefinery concept based on bio-derived methanol as the key intermediate, and the development of pathways to generate advantaged blendstocks for gasoline, jet, and diesel fuels. Process intensification approaches to enable cascade reactions in a single reactor, compared to a three-step process whereby MeOH synthesis, dehydration, and hydrocarbon synthesis occur in independent reactors, was explored to decrease capital and operating costs and increase overall energy and carbon efficiencies in a conceptual biorefinery. The second component of this seminar will focus on reactive capture of CO2, an emerging process intensification approach for power-to-X processes. Our group has shown that through a combination of catalyst and process design, methanol or carbon monoxide can be selectively produced.
Dr. Daniel R. Ruddy
National Renewable Energy Laboratory (NREL)
